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Zahnimplantate in Bonn – sicher geplant, fest verankert

Implantologie mit 3D-Planung in der Villa Königslöw – seit 2005 Tätigkeitsschwerpunkt von Dr. Lale Eimermacher, M.Sc.
Dr. med. dent. Lale Eimermacher, M.Sc. Implantologie

Medizinisch geprüft von Dr. med. dent. Lale Eimermacher, M.Sc.
Master of Science Implantologie · Stand: November 2026

Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines verlorenen Zahns und trägt eine Krone, Brücke oder Prothese – fest, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen. In unserer Zahnarztpraxis Königsmund am Bonner Talweg planen wir jedes Implantat digital mit 3D-Röntgen (DVT) und setzen es mit Bohrschablone, auf Wunsch unter Lachgas oder in Narkose. Den Zahnersatz fertigt unser praxiseigenes Meisterlabor. Die Praxis ist aus ganz Bonn, aus Bad Godesberg, Beuel und dem Rhein-Sieg-Kreis gut erreichbar.

96,4 %

der Implantate waren in einer Meta-Analyse von 18 Studien nach 10 Jahren noch in Funktion.1

seit 2005

Master of Science Implantologie und Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie.

3D-Planung

DVT-Diagnostik und schablonengeführte Implantation („full guided“).

entspannt

Örtliche Betäubung, Lachgas oder Narkose – auch für Angstpatienten.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort fest mit dem Knochen verwächst (Osseointegration). Es besteht aus drei Teilen:

  • Implantatkörper – die Schraube im Kiefer, meist aus Titan oder aus Keramik (Zirkoniumdioxid).
  • Aufbau (Abutment) – das Verbindungsstück zwischen Implantat und Zahnersatz.
  • Zahnersatz – Krone, Brücke oder Prothese, gefertigt in unserem zahntechnischen Meisterlabor.

Wir arbeiten mit etablierten Implantatsystemen von Straumann, Nobel Biocare, CAMLOG und Biomet 3i. Für Patientinnen und Patienten, die metallfrei versorgt werden möchten, bieten wir Keramikimplantate an.

Für wen eignen sich Zahnimplantate?

Implantate eignen sich für fast alle Erwachsenen, deren Kiefer ausgewachsen ist – vom einzelnen fehlenden Zahn bis zum zahnlosen Kiefer. Zahnverlust ist häufig: Laut der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS 6, 2025) fehlen 65- bis 74-Jährigen im Durchschnitt 8,6 Zähne; 5 Prozent dieser Altersgruppe sind zahnlos.2

  • Einzelner Zahn fehlt: Ein Implantat mit Krone schließt die Lücke, die gesunden Nachbarzähne bleiben unberührt.
  • Mehrere Zähne fehlen: Zwei oder mehr Implantate tragen eine festsitzende Brücke.
  • Zahnloser Kiefer: Mit dem All-on-4®-Konzept trägt eine feste Brücke auf vier Implantaten die ganze Zahnreihe – oft ohne Knochenaufbau.
  • Wackelnde Prothese: Implantate geben einer Teil- oder Vollprothese sicheren Halt.

Vor jeder Implantation klären wir die allgemeine Gesundheit ab. Eine aktive Parodontitis behandeln wir zuerst. Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes oder bestimmte Medikamente (zum Beispiel Bisphosphonate) erhöhen das Risiko – das bedeutet nicht automatisch, dass kein Implantat möglich ist, aber die Planung muss darauf abgestimmt sein.

Implantat, Brücke oder Prothese – der Vergleich

Welche Versorgung passt, hängt von Ihrer Situation ab. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

ImplantatBrückeHerausnehmbare Prothese
Nachbarzähnebleiben unberührtwerden beschliffentragen oft Klammern
Kieferknochenwird durch Kaubelastung erhaltenbaut unter der Lücke abbaut unter der Prothese ab
Halt und Kaukomfortfest wie ein eigener Zahnfestkann verrutschen, Druckstellen möglich
Behandlungsdauermeist 3–6 Monate inkl. Einheilungwenige Wochenwenige Wochen
KrankenkasseFestzuschuss wird angerechnet, Mehrkosten privathäufig Regelversorgunghäufig Regelversorgung

Unsere Sprechzeiten

Wann wir für Sie da sind

Wir freuen uns Sie während unserer Sprechzeiten in unserer Zahnarztpraxis königsmund zu begrüßen!
Vereinbaren Sie Ihren nächsten Termin telefonisch unter 0228 85429993 oder nutzen Sie unsere direkte Online-Terminvereinbarung.

Mo, Di, Do 08:00 – 18:00 Uhr

Mi 08:00 – 13:00 Uhr

Fr 08:15 – 13:00 Uhr

Online Termin buchen

Unsere Implantat-Lösungen in Bonn

Ablauf: In sechs Schritten zum Implantat

Von der ersten Beratung bis zur fertigen Krone vergehen bei einem Einzelzahn meist drei bis sechs Monate. Der größte Teil davon ist die Einheilzeit, in der Sie nicht ohne Zähne sind.

1

Beratung und Befund. Wir untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Knochen, besprechen Ihre Wünsche und alle Alternativen.

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3D-Diagnostik. Ein DVT (digitale Volumentomographie) zeigt Knochenangebot, Nerven und Kieferhöhle millimetergenau.

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Digitale Planung und Kostenplan. Position, Länge und Winkel des Implantats planen wir am Computer. Sie erhalten vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.

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Implantation. Mit Bohrschablone setzen wir das Implantat unter örtlicher Betäubung – auf Wunsch mit Lachgas oder in Narkose. Ein einzelnes Implantat dauert in vielen Fällen weniger als eine Stunde.

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Einheilung. In etwa drei bis sechs Monaten verwächst das Implantat mit dem Knochen. In der Zwischenzeit tragen Sie ein Provisorium.

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Zahnersatz und Nachsorge. Unser Meisterlabor fertigt die endgültige Krone oder Brücke. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung sichern den Langzeiterfolg.

Wie sicher sind Zahnimplantate? Das sagen Studien

Zahnimplantate gehören zu den am besten untersuchten Verfahren der Zahnmedizin. In Deutschland werden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Implantologie jährlich rund 1,3 Millionen Implantate gesetzt.3

  • Nach 10 Jahren: Eine Meta-Analyse von 18 Studien ergab eine Überlebensrate von 96,4 Prozent auf Implantatebene.1
  • Nach 20 Jahren: Eine Meta-Analyse aus 2024 fand in prospektiven Studien eine mittlere Überlebensrate von 92 Prozent, in retrospektiven Studien von 88 Prozent – rund vier von fünf Implantaten halten also auch nach zwei Jahrzehnten.4
  • Rauchen: Bei Rauchern ist das Risiko eines Implantatverlusts etwa 2,4-fach höher als bei Nichtrauchern (Auswertung von 292 Publikationen).5 Dr. Eimermacher hat ihre Masterarbeit genau diesem Thema gewidmet: „Raucher – Risikopatienten für Implantate?“
  • Periimplantitis: Eine Entzündung rund um das Implantat betrifft laut einer Meta-Analyse von 57 Studien etwa 19,5 Prozent der Patienten.6 Gute Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge senken dieses Risiko deutlich.

Für uns heißt das: Gründliche Diagnostik vorab, eine präzise 3D-Planung und eine konsequente Nachsorge sind die wichtigsten Faktoren für ein Implantat, das viele Jahre hält.

Wenn der Knochen nicht reicht: Knochenaufbau

Nach Zahnverlust baut sich der Kieferknochen mit der Zeit ab. Reicht er für ein Implantat nicht aus, bauen wir ihn vorher oder gleichzeitig auf – meist mit Eigenknochen, alternativ mit Ersatzmaterial. Im Oberkiefer heben wir bei Bedarf den Boden der Kieferhöhle an; das minimalinvasive INTRALIFT™-Verfahren und die Piezochirurgie mit Ultraschall schonen dabei das Gewebe. Mehr dazu auf unserer Seite zum Knochenaufbau.

Was kostet ein Zahnimplantat in Bonn?

Die Kosten hängen davon ab, wie viele Implantate Sie benötigen, ob ein Knochenaufbau nötig ist und welcher Zahnersatz darauf kommt. Sie setzen sich zusammen aus Diagnostik (DVT), dem chirurgischen Eingriff, dem Implantat selbst, dem Aufbau und der Krone oder Brücke. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie von uns immer einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.

  • Gesetzlich Versicherte: Implantate sind keine Regelleistung. Den Festzuschuss für die Regelversorgung erhalten Sie trotzdem: 60 Prozent, mit lückenlosem Bonusheft über fünf Jahre 70 Prozent, über zehn Jahre 75 Prozent.7 Die Mehrkosten tragen Sie selbst.
  • Privat und zusatzversichert: Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen je nach Tarif einen großen Teil der Kosten. Wir unterstützen Sie bei der Einreichung.
  • Ratenzahlung: Für hochwertigen Zahnersatz bieten wir über unseren Partner BFS health finance eine zinsfreie Ratenzahlung für sechs Monate an.

Implantate für Angstpatienten

Viele Menschen schieben eine Implantation aus Angst vor dem Eingriff auf. Bei uns sind Sie damit nicht allein: Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Vorgespräch und behandeln nur mit Ihrem Einverständnis. Neben der örtlichen Betäubung bieten wir eine Lachgas-Sedierung direkt am Behandlungsstuhl und für umfangreichere Eingriffe eine Narkose an. Mehr dazu auf unserer Seite für Angstpatienten.

Warum Patienten für Implantate zu Königsmund kommen

Spezialisierte Implantologin
Master of Science Implantologie (Donau-Universität Krems), Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie seit 2005, „Expert in Implantology“ (DGZI).

All-on-4® Center of Excellence
Ausgezeichnet von Nobel Biocare für die Versorgung mit festen Zähnen auf vier Implantaten.

Alles unter einem Dach
DVT, 3D-Planung, Chirurgie, Narkose und Meisterlabor in einer Praxis – ohne Überweisungen.

Fachgesellschaften
Mitglied unter anderem in DGI, DGZI, BDIZ EDI und der European Association for Osseointegration (EAO).

Ruhiges Ambiente
Behandlung in der denkmalgeschützten Villa Königslöw am Bonner Talweg, mit praxiseigenen Parkplätzen.

Beratung in sechs Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Wie lange dauert es, ein Zahnimplantat zu setzen?+

Der Eingriff für ein einzelnes Implantat dauert in vielen Fällen weniger als eine Stunde. Bis zur fertigen Krone vergehen meist drei bis sechs Monate, weil das Implantat zuerst fest mit dem Knochen verwachsen muss. Bei einer Sofortimplantation oder mit All-on-4® erhalten Sie unter geeigneten Voraussetzungen schon am Behandlungstag einen festen provisorischen Zahnersatz.

Tut eine Implantation weh?+

Während des Eingriffs spüren Sie dank örtlicher Betäubung in der Regel keine Schmerzen. Danach sind Schwellungen und ein Druckgefühl für einige Tage normal und lassen sich mit Kühlen und Schmerzmitteln gut behandeln. Wer große Angst hat, kann sich mit Lachgas oder in Narkose behandeln lassen.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?+

Studien zeigen, dass nach zehn Jahren rund 96 Prozent der Implantate noch in Funktion sind und nach 20 Jahren etwa vier von fünf. Entscheidend für die Haltbarkeit sind gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen, eine professionelle Zahnreinigung und der Verzicht aufs Rauchen.

Zahlt die Krankenkasse ein Implantat?+

Implantate sind keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie erhalten aber den Festzuschuss, der für die Regelversorgung (zum Beispiel eine Brücke) vorgesehen ist – 60 Prozent, mit Bonusheft 70 oder 75 Prozent. Die Mehrkosten zahlen Sie selbst oder Ihre Zusatzversicherung.

Titan oder Keramik – welches Implantat ist besser?+

Titanimplantate sind seit Jahrzehnten bewährt und am besten untersucht. Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid sind metallfrei und zahnfarben, was bei dünnem Zahnfleisch im sichtbaren Bereich ein Vorteil sein kann. Welches Material für Sie passt, besprechen wir anhand Ihres Befunds.

Wann ist ein Zahnimplantat nicht möglich?+

Bei Jugendlichen im Wachstum, unbehandelter Parodontitis oder bestimmten schweren Allgemeinerkrankungen raten wir zunächst ab. Rauchen, Diabetes oder fehlender Knochen sind dagegen meist kein Ausschlussgrund: Sie erfordern eine sorgfältige Planung, gegebenenfalls einen Knochenaufbau und eine engmaschigere Nachsorge.

Habe ich während der Einheilung eine Zahnlücke?+

Nein. In der Einheilphase versorgen wir Sie mit einem provisorischen Zahnersatz, sodass Sie im Alltag weder auf Ihr Aussehen noch auf das Essen verzichten müssen.

Wie pflege ich ein Implantat?+

Wie eigene Zähne: zweimal täglich putzen und die Zwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen. Wir empfehlen ein- bis zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung und eine Kontrolle des Implantats, um eine Periimplantitis frühzeitig zu erkennen.

Quellen

  1. Howe MS, Keys W, Richards D. Long-term (10-year) dental implant survival: A systematic review and sensitivity meta-analysis. J Dent. 2019;84:9–21.
  2. Institut der Deutschen Zahnärzte: Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6), 2025. zm-online.de
  3. Deutsche Gesellschaft für Implantologie, zitiert nach zm-online.de (2018).
  4. Kupka JR, König J, Al-Nawas B, Sagheb K, Schiegnitz E. How far can we go? A 20-year meta-analysis of dental implant survival rates. Clin Oral Investig. 2024;28:541. PMC
  5. Mustapha AD, Salame Z, Chrcanovic BR. Smoking and Dental Implants: A Systematic Review and Meta-Analysis. Medicina. 2022;58(1):39. PMC
  6. Diaz P et al. What is the prevalence of peri-implantitis? A systematic review and meta-analysis. BMC Oral Health. 2022;22:449. PMC
  7. Verbraucherzentrale NRW: Zahnersatz – Wie viel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse? (Stand Januar 2026). verbraucherzentrale.nrw

Lale Eimermacher, MSc.

Zahnärztin, Master of Science Implantologie

Schwerpunkte

  • Implantologie
  • Ästhetische Zahnmedizin
  • Parodontologie

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Medizinisch geprüft von Dr. med. dent. Lale Eimermacher, MSc. · Stand: 06.11.2026